Sozialproteste in Israel

Die Proteste für soziale Gerechtigkeit, die Mitte Juli in Tel Aviv starteten, erreichten gestern einen neuen Höhepunkt. 450.000 Demonstranten standen in Tel Aviv, Jerusalem, Haifa und Afula zusammen auf den Straßen. Doch einen unterschied zu den Demonstrationen die den Grundstein für die Revolutionen in anderen Ländern legten gab es, es lief bedeutend friedlicher ab.

„…Die Atmosphäre bei den Kundgebungen war wie schon an den früheren Wochenenden äußerst friedlich und hatte Volksfestcharakter. In Tel Aviv mischten sich Musikgruppen, Pantomimen und Schauspielergruppen unter die Demonstranten, die mit Tröten, Kochtopfschlagen und Gesängen ihren Forderungen Nachdruck verliehen…“

Das Netanjahu dieser Art von Protest nicht das Gehör schenken wird, was gefordert wird, ist klar. Aber trotzdem ist es doch schön, nach der blutigen Revolution in Lybien und den Kämpfen in Syrien auch von so einer ‚Taktik‘ zu hören.

Den Artikel der Süddeutschen zum Thema gibt es hier.

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Türkei weist Israels Botschafter aus

Ich kann die Türkei ehrlich gesagt nur verstehen

„…Bislang hat die Regierung Israels nicht auf die Ausweisung ihres Botschafters aus der Türkei reagiert. Berichte des staatsnahen Rundfunks legen aber nahe, dass Israel seine Beziehungen zur Türkei einfrieren wird. Auch werde es keine Entschuldigung für den Tod von neun Türken bei der Erstürmung der Gaza-Hilfsflotte geben. Anlass für die neuen Spannungen ist ein UN-Bericht…“

Den ganzen Artikel der ARD gibt es hier.