Moody’s stuft Franzosen herrab

Die Ratingagentur Moody’s hat jetzt auch noch die Bonität der französischen Banken Société Générale und Crédit Agricole herrab gestuft. Hintergrund sei deren Engagement in Griechenland.

„…Die Ratingagentur Moody’s hat das Kredit-Ranking von zwei französischen Großbanken herabgestuft. Die Agentur senkte die Einschätzung für die Bonität von Credit Agricole und Société Générale um je eine Stufe und verzichtete nur beim Marktführer BNP Paribas erst einmal auf diesen Schritt. Am Aktienmarkt war die Abstufung der Institute durch Moody’s erwartet worden. An der Börse rutschten die Titel von Credit Agricole und Société Générale in der Spitze jeweils rund sechs Prozent ins Minus. BNP Paribas verbuchte sogar ein Minus von zeitweise zehn Prozent…“

Den Artikel der Süddeutschen zum Thema gibt es hier.

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Explosion in Atomanlage in Frankreich

Wie es im Moment aussieht gibt es einen Toten und vier Verletzte. Ein Verbrennungsofen für radioaktive Abfälle sei explodiert. Die Anlage wird zur Aufbereitung von abgebrannten Uran-Brennstäbe genutzt, aus denen in Öfen das Uran-Plutonium Gemisch MOX produziert wird.

Zur Strahlen-Frage:

Bis jetzt ist noch keine Strahlung gemessen worden…

„…Es bestehe jedoch die Gefahr, dass radioaktives Material aus der Anlage in der Nähe von Avignon entweiche, teilten die örtlichen Behörden und die Feuerwehr mit. Deshalb sei eine Sicherheitszone eingerichtet worden…“

Was nicht ist kann ja noch werden…

Hier noch ein paar Berichte dazu:

sueddeutsche.de

spiegel.de

faz.net

zeit.de

 

 

 

der Schweizer Käse Reaktor

Einer der ‚Vorzeigereaktoren‘ überhaupt, der Europäische Druckwasserreaktor in Flamanville am Ärmelkanal, scheint wohl doch nicht so sicher. Dies prüften nicht etwa irgendwelche unabhängigen Umweltaktivisten, denen ich, aber leider nicht der Großteil der Gesellschaft, mehr vertraue, sondern staatliche Inspektoren der französischen Atomaufsichtsbehörde (ASN). Kommt also nicht von ungefähr…

„…Sie haben gleich eine ganze Reihe von Mängeln beim Bau des Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) am Ärmelkanal festgestellt, wie die Wochenzeitung Le Canard Enchaîné am Mittwoch enthüllte. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um „Fabrikationsfehler“ des französischen Bauunternehmens Bouygues, das den Beton für das 1600 Megawatt starke Kernkraftwerk liefert…“

Dieser besagte ‚Fabrikationsfehler‘, sieht in der Praxis so aus. Im Abklingbecken des Atomkraftwerks, das 2016 in Betrieb genommen werden soll, klafft ein riesiges Loch. Hier werden normalerweise die radioaktiv strahlenden Brennstäbe zwischengelagert. Die Baukosten für den ‚Vorzeigereaktor‘ verdoppeln sich, durch diesen und andere Vorfälle in den letzten Monaten, auf sechs Milliarden Euro.

Den gesamten Artikel könnt ihr hier nachlesen.