Am Ende gewinnen doch immer die Guten…

Grund zur Freude! Deutschland unterzeichnet das ACTA-Abkommen doch nicht! Doch die Sache hat einen faden Beigeschmack, denn ausgeschlossen ist das ganze noch nicht…

…“Die Bundesregierung wartet ab: Das umstrittene Acta-Abkommen soll von Deutschland erst nach einer Abstimmung im EU-Parlament ratifiziert werden. Das hatte die Justizministerin bereits am Donnerstag mitgeteilt, nun setzt das Auswärtige Amt die Entscheidung um.“… (Quelle: spiegel.de )

Es heißt also abwarten und auf das misslingen der Abstimmung im EU-Parlament hoffen. Zu diesem Tragen einige Staaten (z.B. Polen) schon kräftig bei und auch eine europaweite Demonstration, die für den 11. Februar geplant ist übt sicher noch einmal Druck aus. Hier gibt es eine imposante Google Map die die verschiedenen Standorte der Demonstrationen zeigt.

G36 in Lybien

Die Beschwerden nehmen ja immer mehr zu „Deutsche Gewehre in Lybien“ und das auch noch um Rebellen und Zivilisten abzuschießen…

„…Wie gelangten deutsche Sturmgewehre der Firma Heckler & Koch, die Rebellen in Gaddafis Palast erbeutet haben, nach Libyen? Ein Augenzeuge berichtet, die Sicherheitskräfte des Despoten hätten bereits 2005 damit geschossen. Offiziell hat die Bundesrepublik keine Gewehre nach Libyen geliefert – Experten vermuten aber einen „dunklen Kanal“ im internationalen Waffenschmuggel…“

Doch nicht nur Deutschland, als Teil der Nato, hat Waffen für Lybien geliefert und somit den vermeintlichen Gegner aufgerüstet. Auch Frankreich und Großbritannien stecken wohl tief in der Geschichte.

„…Am stärksten waren die Briten vertreten, sie boten gepanzerte Fahrzeuge für Gaddafis Polizei an, Tränengas, Scharfschützengewehre, Kommunikationssysteme für die T-72-Panzer. Die Franzosen hatten die Rafale-Militärjets im Angebot und die Anti-Panzer-Raketen Milan. Die Österreicher verkauften Glock-Pistolen, die Lieblingswaffe der deutschen Spezialeinheit GSG 9…“

Den Artikel der sueddeutschen.