Amazon kündigt eigenen Verlag an

Wenn das mit den eBooks nicht klappt, nimmt Amazon es halt selbst in die Hand…

„…Der Online-Händler Amazon hat angekündigt, künftig selbst mehr Bücher zu veröffentlichen. US-Verlagshäuser berichten, der Konzern versuche, ihnen Autoren abzuwerben…“ (ZEIT.de)

Noch diesen Herbst sollen 122 Bücher, verschiedener Genres, über Amazon auf den Markt kommen. Was vor allem für das Printmedium an sich eine Reißleine am Rettungsschirm sein könnte. Der Konzern kündigte an das es die Bücher sowohl gedruckt als auch digital geben wird.

„…Viele amerikanische Verlage und Literaturagenten haben sich bereits gegen Amazons Pläne ausgesprochen. Diese sehen unter anderem vor, sowohl Veröffentlichung als auch Vertrieb zusammen in die Hände des Konzerns zu legen. Manche Verlagshäuser berichten zudem, der Konzern versuche aggressiv, ihre Autoren abzuwerben. So habe Amazon zum Beispiel begonnen, Autoren exklusiv Zugang zur begehrten Nielsen BookScan Datenbank zu geben, berichtet die New York Times. Mithilfe dieser Datenbank könne ein Autor sehen, wie viele Bücher er in einzelnen Städten oder Bundesstaaten der USA verkauft, um besser auf Leserwünsche und Leseerwartungen reagieren zu können…“ (ZEIT.de)

Wie viele Autoren und Lektoren schon bei Amazon sind ist nicht klar, doch ein Zitat vom Amazon-Vertreter Russell Grandinetti lässt hoffen.

„…es sei das erste Mal, dass sich in der Buchlandschaft etwas verändere, seit Gutenberg den Buchdruck erfunden habe….“ (ZEIT.de)

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